Pagani Zonda-Nachfolger noch in diesem Jahr?

Für Fans der norditalienischen Autoschmiede Pagani gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte vorweg: der Zonda wird eingestellt. Seit 1999 wurde er in Kleinstserie hergestellt, 80 Stück verließen bisher die heiligen Hallen Paganis in Modena, 20 weniger als maximal möglich. Der Grund für die Limitierung war einfach: unter der Kohlefaserschale des reinrassigen Supersportlers schuften V12-Motoren aus der Mercedes-Produktion – und mehr als 100 Motoren wollte man nicht nach Italien liefern.
Die gute Nachricht: ein Nachfolger ist in Sicht – er wurde sogar jüngst im Straßeneinsatz in Italien gesichtet. Einen brachialen Auftritt verschafft ihm nicht nur das aggressive Gesicht und das zerklüftete Heck, das aus der Ferne an einen Kampfjet erinnert – für den gewaltigen Auftritt bei den Fahrwerten sorgen neue Motoren. Diesmal sollen im Nachfolger C9 AMG-Triebwerke für Schub sorgen: das 6 Liter V12-Biturboaggregat mit rund 700 PS und einem maximalen Drehmoment von satten 1.000 Nm erinnern an das Triebwerk aus dem SL 65 AMG Black Series, das 670 PS bei elektronisch abgeregelten 1.000 Nm auf den Asphalt bringt.
Riesige Carbon-Keramikbremsscheiben hinter den gewaltigen 20- und 19Zoll-Rädern sorgen dafür, dass dieses Geschoss wieder zurück in den Stand findet – insgesamt sollen 3.700 neue Teile im C9 verbaut werden, womit klar wird: der C9 ist kein einfaches Facelift des Zonda, sondern ein komplett eigenständiges Modell. Voraussichtlich wird der C9 rund 850.000 bis 900.000 Euro kosten – dafür sollen ab Ende dieses Jahres jährlich rund 40 Stück zu ihrem neuen Besitzer rollen.
[Foto: auto.utro.ru]
Von Michael Böning | 4.Februar 2010
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Aggressiver Look für den Seat Leon von CDW

Die äußere Erscheinung des aktuellen Seat Leon ist eher zurückhaltend und verkörpert eher Eleganz mit sportlichen Ambitionen als einen echten Kraftprotz – wem das zu langweilig ist, dem dürfte im Hause CDW Tuning geholfen werden. Im nordrhein-westfälischen Wesel hat man sich an die Arbeit gemacht, um dem Leon zu einem kraftvolleren Auftritt zu verhelfen.
Herausgekommen ist dabei ein Karosseriekit, das aus dem zahmen Tiger eine ausgewachsene Raubkatze macht. Für eine aggressive, zerklüftete und aerodynamische Front sorgt die CDW-Stoßstange, die unlackiert zur Selbstmontage für 329 Euro zu haben ist und schon im Rückspiegel erahnen lässt, dass hier ein Kraftpaket im Anflug ist. Mit einem Seitenschweller-Kit für 229 Euro wird die eher elegante Linie des Leon sportlich geglättet, um mit der brachial anmutenden Heckstoßstange für 329 Euro abzuschließen. Wer das Heck des Leon noch sportlicher gestalten will, kann beim Einkauf bei CDW auch direkt noch eine passende Duplex-Auspuffanlage aus Edelstahl ordern – der TÜV macht dank ABE dabei keine Probleme.
TÜV-geprüft sind überhaupt alle Teile, die aus der CDW-Schmiede kommen: auf Sicherheit wird ebenso Wert gelegt, wie auf passendes, jedem Artikel beigefügtes Montagematerial nebst detaillierter Montageanleitung für die edlen Stücke, die auf Wunsch jedoch auch vor Ort lackiert und montiert werden können. Wer noch mehr will: passende Felgen und Tieferlegungskits hat CDW natürlich auch vorrätig – dank eines Gewindefahrwerks ab 849 Euro kommt man auch mit dem Leon der Straße noch ein wenig näher.
[Foto: CDW]
Von Michael Böning | 4.Februar 2010
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Golf VI R von B&B jenseits der 280 Stundenkilometer

Der VW Golf VI R beeindruckt – optisch wie technisch. 270 PS, den Spurt von null auf 100km/h in 5,5 Sekunden (mit DSG), bei Tempo 250 wird abgeregelt – Werte, bei denen Golf-Freunde schon ins Schwärmen geraten (abgesehen natürlich von der Abregelung). B&B Automobiltechnik aus Siegen fand diese Werte aber noch nicht brachial genug und setzte einen drauf – genauer gesagt, gleich drei. Drei Leistungsoptimierungen bietet der Tuningspezialist für VW und Audi folglich an: eine sanfte Steigerung auf 310 PS, eine zweite Stufe auf 324 PS – und für alle, denen das immer noch nicht reicht, bietet B&B die dritte Stufe an. Diese heizt dem schon serienmäßig so gar nicht nordisch-langsamem Wolfsburger kräftig ein und kitzelt glatte 362 PS aus dem Aggregat heraus.
Während die beiden ersten Stufen noch überwiegend mit modifizierten Originalteilen aus dem Golf auskommen (bei Stufe 2 wird das Abgasvorrohr ausgetauscht), sind die Eingriffe in Stufe 3 sehr viel tiefer gehend. Der Original-Turbolader fliegt heraus und wird durch einen eigens entwickelten Lader ersetzt, das Abgasvorrohr und der Endschalldämpfer müssen B&B-Anfertigungen aus Edelstahl weichen. Zudem werden tiefe Eingriffe in der Elektronik erforderlich, um dem Golf R nach Abschluss der Operation eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 280km/h und eine Beschleunigung von 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100km/h zu entlocken.
Um dieses Geschoss auch wieder zum Stillstand zu bekommen, wird die serienmäßige Bremsanlage durch eine 8kolbige Hochleistungsbremsanlage ersetzt. Zusätzlich kann der Kunde seinen Wunschzettel noch um eine Tieferlegung um 3cm, ein einstellbarer Gewindefahrwerk sowie als optischen Leckerbissen 19“- oder 20“-Räder ergänzen, damit auch die Kurvenlage und der optische Gesamtauftritt rundum auf das neue Gefährt abgestimmt sind.
[Foto: B&B]
Von Michael Böning | 29.Januar 2010
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Supersportwagen aus dem Saarland: Carlsson C25

Mit der Bekanntmachung, auf dem diesjähriges Genfer Autosalon (4. – 14. März) mit einem eigenen Fahrzeug vertreten zu sein, sorgte Carlsson für Aufsehen. Vorab wurde der C25 schonmal vorgestellt – und das Sportcoupé könnte so manchem den Atem verschlagen, wenn er es denn überhaupt zu Gesicht bekommt. Nur 25 Stück des 510.510 Euro teuren Boliden wird Carlsson produzieren – und dank der 735 PS, die das Gefährt in 3,7 Sekunden auf 100km/h bis zu einer Spitze von unglaublichen 352km/h treiben, dürften die Momente recht kurz sein, in denen man den neuen Supersportler zu Gesicht bekommt.
Erzeugt werden die Pferdestärken von einem V12-Biturbo mit einem Hubraum von 6 Litern, übertragen werden sie mit einem Fünfgang-Automatikgetriebe von AMG. Die dabei maximal entstehenden 1.320 Nm, die elektronisch auf 1.150 Nm gedrosselt werden mussten, bringen 20-Zoll-Leichtmetallräder auf die Straße, und für Traktion und Fahrsicherheit sorgen ESP und die Fahrwerkselektronik C-Tronic Suspension, welche die Härte des Fahrwerks je nach Fahrverhalten und Untergrund reguliert.
Ganz verheimlichen kann Carlsson nicht, dass die saarländische Schmiede bisher Mercedes-Fahrzeuge aufgemotzt hat: der C25 basiert technisch auf dem Mercedes SL 65 AMG, und die eine oder andere Linie im ansonsten eigenständigen Design dürfte den Betrachter kurz an einen Mercedes denken lassen.
[Foto: Carlsson]
Von Michael Böning | 29.Januar 2010
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Opel Tigra im Racelook von JMS

Da werden Opel-Kenner und Tigra-Fans doppelt hinhören. Es gibt mal weider etwas Neues für den Youngtimer. Gut ein Jahrzehnt nach dem Produktionsende des Opels gibt es nun neues Tuningzubehör für den Tigra A. JMS aus Waldorfhäslach hat nun nämlich ein Tuningpaket für den Youngtimer mit der Bezeichnung “Racelook” aufgelegt. Das Unternehmen produziert bereits seit über 15 Jahren Aerodynamikteile für Opel-Modelle.
Für gut 2.200 Euro gibt es dabei ein wirklich ordentliches Paket von JMS. Besonders auffallend sind die 17 Zoll JMS Barracuda Tzarmee-Felgen mit 205/40er Schlappen. Ein wahrer Blickfang für den Opel Tigra A! Zudem wird der Wagen mit dem “Racelook” Tuningpaket hinten um 40 Millimeter und vorne sogar um stolze 55 Millimeter tiefergelegt. Ferner gibt es Frontstoßfänger und Heckansatz im JMS “Racelook”. Dabei kann der Tigra-Liebhaber auch zwischen silbernen und schwarzen Gittern auswählen. Und wer nicht nur Wert auf eine tolle Optik legt, sondern auch auf ordentlichen Sound, dem wird mit der entsprechenden Auspuffanlage von JMS geholfen.
[Foto: JMS]
Von Michael Böning | 28.Januar 2010
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DTM 2010 in fünf Ländern unterwegs

Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft hat sich zu einer der populärsten Rennserien entwickelt. In dieser Saison wird es wie schon im Jahr 2009 erneut zehn Rennen geben, wie nun bei der Präsentation des Rennkalenders bekannt wurde. Dabei sind die Fahrer mit ihren Boliden in vier europäischen Ländern sowie auch in Asien zu Gast. Von Juni bis August stehen dann die Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz (06. Juni), dem Norisring (04. Juli) und dem Nürburgring (08. August) an. Am 22. August erfolgt dann der Stop in den Niederlanden, wenn es in Zandvoort um die Punkte geht. Zwei Wochen später steht dann Brands Hatch auf dem Rennkalender der DTM 2010. Es folgen Oschersleben (19. September) und erneut der Hockenheimring (17. Oktober).
Das Highlight wird dann das finale Saisonrennen am 31. Oktober. Dann nämlich ist die DTM in Asien zu Gast. Hier wird in Shanghai das Finale ausgetragen. Zumindest sehen das die aktuellen Planungen vor. Hier war die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft bereits 2004 zu Gast und wird in diesem Jahr wie damals auch auf einer eigens für die Veranstaltung errichteten Piste starten. Die Boliden werden dabei mitten durch die chinesische Metropole rasen. Ein spektakuläres Saisonende für eine tolle Saison!
[Foto: DTM]
Von Michael Böning | 28.Januar 2010
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