MTM: 100 PS mehr für Golf GTI und 205 Diesel-PS für den GTD

Die Motorenschmiede MTM macht keine halben Sachen – das ist in der Szene schon länger bekannt. Dem aktuellen Golf haben die Bastler mit gründlichen Tuning-Kits auf die Sprünge geholfen: der GTI rennt seinen Serien-Kumpanen mit bis zu 100 PS mehr davon, und auch der GTD lässt mit 205 PS die anderen Diesel im Rückspiegel zurück.
Möglich wird die Leistungssteigerung beim GTI durch vier Tuning-Stufen: in der ersten Stufe entlockt MTM dem GTI satte 270 PS durch eine simple Modifikation des Serien-Steuergeräts – an der Spitze der Leistungssteigerung steht die Radikalkur, die ein neues Steuergerät, einen hauseigenen neuen Turbolader nebst Abgaskrümmer und 4 Rohr-Abgasanlage umfasst – so bearbeitet, sprintet der GTI mit satten 310 PS binnen 5,7 Sekunden von 0 auf die 100 km/h-Marke zu und findet erst bei 270 km/h ein Ende. Auch das Drehmoment steigt dabei erheblich: die Räder müssen stolze 410 Nm auf den Boden bringen.
Einen spürbar besseren Durchzug erfährt auch der GTD nach der Behandlung: das Serien-Steuergerät wird modifiziert und verhilft dem Diesel so zu ganzen 205 PS, was den Sprint von 0 auf 100 km/h immerhin von 7,8 Sekunden auf 7,1 Sekunden beschleunigt und das Drehmoment auf 380 Nm erhöht.
Darüber hinaus bietet MTM auch umfangreiche Optik-Kits an, um das Erscheinungsbild des Sechser-Golfs abzurunden, vom 19 Zoll-Speichenrad bis zum Fahrwerk.
[Foto: MTM]
Von Michael Böning | 12.Februar 2010
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Genf: Elektro-Sportwagen Lampo 2 von Protoscar feiert Debüt

2009 enthüllte das schweizerische Unternehmen Protoscar mit dem Lampo einen Angriff auf das Tesla-Projekt: einen Roadster, der nur von Akkus angetrieben wurde. Nun kündigt die Entwicklerschmiede von der schweizerisch-italienischen Grenze eine vollständig überarbeitete Version an, die auf dem Genfer Autosalon vom 4. bis zum 14. März erstmals dem Publikum vorgestellt werden soll. Zwei Elektromotoren sollen den Roadster mit bis zu runden 400 PS mobilisieren und ihm gründlich einheizen – so angetrieben bringt er ein maximales Drehmoment von erstaunlichen 640 Nm auf die Straße, die ihn binnen fünf Sekunden auf 100 km/h und auf maximal 200 km/h bringen sollen.
Die Reichweite des Sportwagens beträgt allerdings nur 200 Kilometer bei dieser Leistung – was allerdings verschmerzbar ist, denn die Akkus auf Lithium-Polymer-Basis sollen in vier möglichen Varianten zu laden sein: die schnellste davon ist eine externe Ladestation mit 80kW, die dem sportlichen Elektroauto binnen 10 Minuten genug Strom für weitere 100 Kilometer Strecke einpusten soll. Entwickelt wurde der Lampo 2 in Zusammenarbeit unter anderem mit BRUSA, die den Antriebsstrang lieferten, dem Fraunhofer Institut, dem Schweizer Bundesamt für Energie und ABB, welche die Gleichstrom-Ladetechnik entwickelt haben.
Der Hersteller Protoscar strebt eine Kleinserienproduktion des Fahrzeugs an, nachdem die Schweizer mit diesem Projekt bewiesen haben, dass Elektroautos nicht nur für den Stadtverkehr geeignet sind.
[Foto: Protoscar]
Von Michael Böning | 11.Februar 2010
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Nach 20 Jahren wieder Le Mans mit Jaguar

20 Jahre sind vergangen seit dem Rückzug der britischen Traditionsmarke Jaguar aus dem 24 Stunden-Rennen in Le Mans – nun kehren die Raubkatzen zurück und rollen mit satten 550 PS zur Startaufstellung. Mit einem Jaguar XKR vom amerikanischen Team RSR werden die Briten antreten, um vielleicht an den letzten Erfolg von vor 20 Jahren anzuknüpfen. Das RSR-Team weiß allerdings um die bevorstehenden Hürden. Teamchef Paul Gentilozzi: „Wir dürfen nicht vergessen, wie stark die Konkurrenz ist – ein Podestplatz in der GT2-Klasse wird uns nicht einfach in den Schoß fallen.“
Mit Scott Pruett und Marc Goosens hat Gentilozzi allerdings zwei erfahrende Fahrer im Team: beide waren schon im 24 Stunden-Rennen in Le Mans am Start und fahren auch andere Serien wie die NASCAR oder den Grand-AM. Mit diesem Team und einem XKR mit Fünfliter-Achtzylinder mit 550 PS hofft man, wieder an die Spitze zu fahren. Bis zum Ausstieg 1990 fuhr Jaguar von 1951 an insgesamt siebenmal den Sieg in Le Mans ein, zuletzt 1990 mit einem XJR-12 – unter dem damaligen Technikchef Ross Brawn, der heute in der Formel 1 bei Mercedes GP für Michael Schumachers Team verantwortlich ist.
[Foto: Jaguar]
Von Michael Böning | 9.Februar 2010
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MTM Bimoto – 2 Motoren, maximal 1.000PS, 390 km/h

Der Audi TT hat ja an sich schon recht sportliche Ambitionen – das war der berühmt-berüchtigten Motorenschmiede MTM aber noch zu zahm, und so schritt das Team um Roland Mayer, dem Geschäftsführer des nahe Ingolstadt ansässigen Unternehmens, zur Tat. Und dabei ließen sie sich nicht lumpen: heraus kam ein Fahrzeug, das man getrost als Waffe titulieren kann.
Das Handgepäck findet künftig keinen Platz mehr im TT, denn der Kofferraum bietet einem zweiten Turbotriebwerk ein Zuhause. Überhaupt: am MTM Bimoto ist alles doppelt. Zwei Motoren, die von zwei Startschaltern angeworfen werden, zwei Turbolader, zwei Getriebe, die über zwei Kupplungen geschaltet werden – weil allerdings der Fahrer für gewöhnlich nur über einen linken Fuß verfügt, wurde hier ein Kompromiss geschlossen, so dass beide Kupplungen über ein Pedal bedient werden können. Das Resultat ist eine maximal verfügbare Leistung von 1.000 PS, die den Bimoto in unglaublichen 3,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h katapultieren und in verschiedenen Testfahrten eine Rekordgeschwindigkeit von über 393 km/h erzielten – eine Geschwindigkeit, bei der selbst Testpiloten der Schweiß auf der Stirn steht.
Damit er am Boden bleibt, wurde der Unterboden für mehr Abtrieb mit Kohlefaserplatten verkleidet, die Aerodynamik wurde für diese unglaublichen Geschwindigkeiten angepasst, und damit das Fahrzeug lenkbar bleibt, ziert eine Heckflosse die rückwärtige Seite des Bimoto.
[Foto: MTM]
Von Michael Böning | 8.Februar 2010
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Extrem: G-Power Typhoon „Black Pearl“

Wer in den Genuss kommt, einem G-Power Typhoon Black Pearl auf der Straße zu begegnen, wird sich vermutlich fragen, ob er diesen Moment nur geträumt hat. Denn so schnell, wie der Typhoon da ist, ist er auch wieder weg – zurück bleibt nur der Eindruck einer unglaublich mächtigen Karosserie. Schon die Karosserie hat es in sich: eine mächtige Frontschütze und eine zerklüftete Motorhaube mit Nüstern für das biestige Triebwerk, breite Seitenschweller und extrem verbreiterte Kotflügel, alles aus leichtem und extrem widerstandsfähigen Carbon – man ahnt, dass hier etwas im Anrollen ist.
Und es rollt auch etwas an: 625 Pferde sind am Antraben, die zusammen mit brutalen 700 Nm maximalem Drehmoment am Antrieb reißen und nach Auslauf schreien, die das bullige SUV in gerade mal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 jagen, und deren Geschwindigkeitshunger erst bei 285km/h gestillt ist.
Erreicht wurde diese Leistung auf der Basis eines BMW X5 M, der schon von Haus aus mächtige 555 PS mitbringt. Zusammen mit einer ordentlichen Portion Rennsporttechnik am und im Motor, wo nun Rennsportkolben ihren Dienst verrichten, die Dank angepasster Motorsteuerung und zusätzlichen Rückkühlsystemen auf einer moderaten Betriebstemperatur bleiben und ihre Abgase über einen Fächerkrümmer durch den Rennsportkatalysator schicken, wurde aus dem schon mächtigen Basisfahrzeug der schnellste BMW X5 der Welt.
Das erhabene Gefühl solcher Kraft muss man sich allerdings teuer erkaufen – der Black Pearl schlägt mit 351.000 Euro zu Buche.
[Foto: G-Power]
Von Michael Böning | 6.Februar 2010
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BMW M3 Competition Paket

Für alle Fahrer, denen das BMW M3 Coupé noch nicht sportlich genug ist, bietet der Münchener Autobauer für Neuwagen nun noch ein optional bestellbares Competition Paket an. Das Paket übernimmt einige Details aus dem M3 CSL und sorgt vorwiegend für mehr Fahrstabilität im Grenzbereich.
Für einen Aufpreis von 5.300 Euro rollt das gute Stück dann leichtfüßig auf 19 Zoll-Rädern zum Händler, die mit Reifen in der Dimension 225/40 R 19 vorne und 255/35 R 19 hinten besohlt sind. Das Fahrwerk wird nochmals neu abgestimmt, und die Lenkung bekommt eine etwas direktere Übersetzung, um den M3 noch exakter durch kurvige Straßen zu lotsen. Auch die Elektronik wird überarbeitet: ebenfalls aus dem M3 CLS kommt der M Track Mode, mittels dem sich der Fahrer noch weiter an den Grenzbereich des Fahrzeugs herantasten kann, ohne auf die Stabilitätskontrolle zu verzichten – dafür muss das Multifunktionsbedienteil am Lenkrad dem M Track-Schalter weichen; zudem bekommt der M3 mit dem Competition Paket die Bremsanlage des M3 CLS spendiert.
Innen erwarten den stolzen Besitzer Alcantara-Leder und eine Alu Tec-Interieurleiste, von außen kann er das Fahrzeug auf Wunsch auch in Interlagos Blaumetallic lackieren lassen. In Summe ist der Mehrpreis durchaus günstig, um mit diesem Plus an Agilität dem BMW-Motto „Freude am Fahren“ noch ein Stück näherzukommen.
[Foto: BMW]
Von Michael Böning | 5.Februar 2010
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