Kategorie: Themen


Die Sportwagen-Highlights auf der IAA

23. September 2011 - 17:29 Uhr

Die IAA war auch 2011 wieder einen Besuch wert. Trotz eines erneut sehr grünen Eigenanspruchs, konnten erneut zahlreiche Sportwagen und schnittige Concept Cars bewundert werden: Porsche stellte seinen neuen 911er vor, BMW den grünen Hochleistungssportwagen i8 und Kia war mit einer Studie in Frankfurt vertreten, die man den Koreanern so gar nicht zugetraut hatte.
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BMW baut Plugin-Hybrid-Sportwagen!

8. November 2010 - 08:59 Uhr

BMW Plugin Hybrid Sportwagen

BMW will einen Sportwagen mit Plug-in-Hybrid-Technik bauen. Das Unternehmen stellte heute in Leipzig einen fahrtüchtigen Technologieträger vor. Der 2+2-Sitzer mit modifizierter Karosserie des 6er basiert auf der Studie BMW Vision Efficient Dynamics, die im vergangenen Jahr auf der IAA präsentiert wurde. Weiterlesen »

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Darf’s ein bisschen mehr sein? Audi TT von Pogea Racing

21. Februar 2010 - 07:25 Uhr

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340 PS schöpft der Audi TT RS aus einem 2,5 Liter-Fünfzylinder – das ist für ein Serienfahrzeug schon eine annehmbare Leistung. Der Allgäuer Tuningschmiede Pogea Racing war das allerdings zu wenig – und so entwickelten sie flugs ein Paket mit mehreren Leistungsstufen, das aus dem gar nicht zahmen Serien-RS ein echtes Raubtier macht.

Schon in der ersten Leistungsstufe erreicht der von Pogea behandelte TT 372 PS und stattliche 519 Nm maximalen Drehmoments – durch einfache Eingriffe in die Motorelektronik. Pate stand dabei Software-Experte Stefan Simoneit, der über einige Erfahrung mit der Software von Audi verfügt und weiß, was er da tut.

Wer radikale Maßnahmen nicht scheut, der kann zur maximalen Leistungssteigerung greifen: ganze 426 PS und 600 Nm machen den TT zu einem Geschoss, wenn er aus den Hallen in der Nähe des Bodensees rollt. Dafür arbeitet sich das Team tief in die Eingeweide des Fahrzeugs vor: die Motorelektronik wird umprogrammiert, die Serien-Abgasanlage muss einer neuen mit Doppel-Klappensteuerung, einem Katalysator aus dem Rennsport und Downpipe weichen. Bisher wollten die Entwickler nicht bekannt geben, was für Fahrwerte die modifizierte Maschine entwickeln wird – bedenkt man allerdings, dass der Serien-RS bereits in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf die 100 km/h-Marke sprintet, kann man ungefähr erahnen, dass hier Tempo angesagt ist.

[Foto: Pogea Racing]

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Edler geht immer: Project Kahn nimmt sich den Maybach 57 vor

19. Februar 2010 - 09:19 Uhr

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Tuning ist ein Begriff, der für Missverständnisse sorgen kann – beispielsweise, wenn man ihn in einem Atemzug mit der Nobelmarke Maybach nennt. Project Kahn aus Großbritannien gehört zu den Schmieden, die auch vor einem Maybach nicht zurückschrecken – aber hier hat Tuning nichts mit pubertärem Optik-Aufmotzen zu tun, und so würde man auf der Straße kaum das Original von dem von Project Kahn bearbeiteten Maybach unterscheiden können.

Außen belassen es die Tuner dabei, ein paar kleine Details noch harmonischer zu machen: die Luxuskarosse erhält neue 22 Zoll-Räder mit verdeckten Naben und Ventilkappen, die Rückleuchten werden leicht abgetönt – soweit zu den äußeren Unterscheidungsmerkmalen. Dank der neuen Scheiben aus Pentagon Privacy-Glas werden Blicke ins Fahrzeuginnere deutlich erschwert – und gerade hier spielen sich die radikalsten Veränderungen ab.

Luxus Pur lautet der Arbeitstitel, der beim Maybach 57 kompromisslos umgesetzt wird: feinstes Nappaleder hält Einzug in die Seitenverkleidungen, die Mittelkonsolen und in die maßgeschneiderten Sitze. Alles wird ganz nach Kundenwunsch gestaltet – und damit hat man auf der Insel bei Project Kahn ausreichend Erfahrung. Im Portfolio finden sich auch andere Edelmarken bis hin zu Bentley und Rolls Royce. Der Preis für die Umbaumaßnahmen? Über Geld redet man nicht, man hat es – oder eben nicht. Und das gilt im zurückhaltenden England noch mehr als hierzulande.

[Foto: Project Kahn]

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DeltaWing – Mit dem BatMobil zum IndyCar

17. Februar 2010 - 19:18 Uhr

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Eine Computersimulation sorgt für Furore: das Concept-Car des amerikanischen Entwicklers DeltaWing ist einer der stärksten Magnete der Chicago Auto Show, die derzeit noch bis zum 21. Februar ihre Pforten für die Besucher geöffnet hat.

In der Computersimulation können Rennsport-Fans eine Mischung aus einer Rakete und dem Batmobil bestaunen – nach Berechnungen des Herstellers soll das Fahrzeug dank ausgefeilter Aerodynamik und Gewichtseinsparungen mit einem V4-Turbomotor mit 300 PS auf atemberaubende 380 km/h beschleunigt werden. Was noch nach Fiktion klingt, könnte tatsächlich Realität werden: DeltaWing plant, mit einem Prototyp noch in diesem Sommer erste Real-Testfahrten durchzuführen. Der Radstand von 3,17 Metern und gerademal 61cm Spurbereite vorne dürften bei einem Gesamtgewicht von unter 500 Kilogramm (Fahrer inklusive!) in Kurven zu gedrosselten Geschwindigkeiten zwingen – dafür soll das Fahrzeug aber auf Geraden wie eine Rakete beschleunigen. Erreicht wird das extrem geringe Gewicht durch eine Konstruktion aus Fiberglas und Plastik – ob dabei auch die geforderte Stabilität vorhanden ist, müssen Tests natürlich noch zeigen.

Für das Formel 1-Pendant IndyCar läuft derzeit eine Suche nach einem neuen Chassis für die Saison 2012 – und DeltaWing hat dabei einigen Rückenwind: Bridgestone gehört ebenso zu den Förderern des Programms wie Chip Ganassi mit seinem Rennstall. Vielleicht bekommen wir den DeltaWing dann öfter zu Gesicht…

[Foto: DeltaWing]

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Arjo macht den Audi A5 schärfer

13. Februar 2010 - 08:00 Uhr

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Das Krefelder Unternehmen Arjo hat sich den Audi A5 vorgenommen – herausgekommen ist dank Bodykit nicht nur eine aggressivere Optik, sondern auch ein Leistungstuning für den 3,0 Liter-TDI, das ihm 35 zusätzliche PS beschert. Der 3.0 TDI mit 240 PS ist ja von Haus aus schon alles andere als schwachbrüstig – Tuner Arjo setzt aber noch einen obendrauf: ein Leistungs-Upgrade powert den Selbstzünder auf 275 PS hoch und verschafft ihm ein maximales Drehmoment von rund 580 Nm, was für drei Liter Hubraum eine staatliche Zahl darstellt. So erreicht der A5 vom Start weg nach rund 5,5 Sekunden die 100 km/h-Marke und lässt damit den größeren Benziner, den 3.2 FSI mit 265 PS, im Regen stehen – der braucht dafür etwa 6 Sekunden.

Aber auch mit der Optik waren die Krefelder unzufrieden, und so schraubten sie ihm kurzerhand ein Aerodynamik-Paket an, bestehend aus einem Frontspoiler, der als Frontansatz aufgesetzt wird, erweiterten Seitenschwellern für optisch näheren Kontakt zur Fahrbahn, und einen Diffusor-Einsatz am Heck sowie einer Abrisskante für den Kofferraumdeckel. Der Unterboden näherte sich dank Sportfedern um rund 40 Millimeter dem Boden, und die Serienbereifung musste 19 zölligen Leichtmetallrädern in Fünf-Speichenoptik mit 235-Niederquerschnittsreifen weichen. Insgesamt bekommt der A5 so ein sportlicheres, aggressiveres Auftreten und wird für den einen oder anderen Hingucker sorgen.

[Foto: Arjo]

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MTM: 100 PS mehr für Golf GTI und 205 Diesel-PS für den GTD

12. Februar 2010 - 06:00 Uhr

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Die Motorenschmiede MTM macht keine halben Sachen – das ist in der Szene schon länger bekannt. Dem aktuellen Golf haben die Bastler mit gründlichen Tuning-Kits auf die Sprünge geholfen: der GTI rennt seinen Serien-Kumpanen mit bis zu 100 PS mehr davon, und auch der GTD lässt mit 205 PS die anderen Diesel im Rückspiegel zurück.

Möglich wird die Leistungssteigerung beim GTI durch vier Tuning-Stufen: in der ersten Stufe entlockt MTM dem GTI satte 270 PS durch eine simple Modifikation des Serien-Steuergeräts – an der Spitze der Leistungssteigerung steht die Radikalkur, die ein neues Steuergerät, einen hauseigenen neuen Turbolader nebst Abgaskrümmer und 4 Rohr-Abgasanlage umfasst – so bearbeitet, sprintet der GTI mit satten 310 PS binnen 5,7 Sekunden von 0 auf die 100 km/h-Marke zu und findet erst bei 270 km/h ein Ende. Auch das Drehmoment steigt dabei erheblich: die Räder müssen stolze 410 Nm auf den Boden bringen.
Einen spürbar besseren Durchzug erfährt auch der GTD nach der Behandlung: das Serien-Steuergerät wird modifiziert und verhilft dem Diesel so zu ganzen 205 PS, was den Sprint von 0 auf 100 km/h immerhin von 7,8 Sekunden auf 7,1 Sekunden beschleunigt und das Drehmoment auf 380 Nm erhöht.

Darüber hinaus bietet MTM auch umfangreiche Optik-Kits an, um das Erscheinungsbild des Sechser-Golfs abzurunden, vom 19 Zoll-Speichenrad bis zum Fahrwerk.

[Foto: MTM]

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Genf: Elektro-Sportwagen Lampo 2 von Protoscar feiert Debüt

11. Februar 2010 - 07:36 Uhr

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2009 enthüllte das schweizerische Unternehmen Protoscar mit dem Lampo einen Angriff auf das Tesla-Projekt: einen Roadster, der nur von Akkus angetrieben wurde. Nun kündigt die Entwicklerschmiede von der schweizerisch-italienischen Grenze eine vollständig überarbeitete Version an, die auf dem Genfer Autosalon vom 4. bis zum 14. März erstmals dem Publikum vorgestellt werden soll. Zwei Elektromotoren sollen den Roadster mit bis zu runden 400 PS mobilisieren und ihm gründlich einheizen – so angetrieben bringt er ein maximales Drehmoment von erstaunlichen 640 Nm auf die Straße, die ihn binnen fünf Sekunden auf 100 km/h und auf maximal 200 km/h bringen sollen.

Die Reichweite des Sportwagens beträgt allerdings nur 200 Kilometer bei dieser Leistung – was allerdings verschmerzbar ist, denn die Akkus auf Lithium-Polymer-Basis sollen in vier möglichen Varianten zu laden sein: die schnellste davon ist eine externe Ladestation mit 80kW, die dem sportlichen Elektroauto binnen 10 Minuten genug Strom für weitere 100 Kilometer Strecke einpusten soll. Entwickelt wurde der Lampo 2 in Zusammenarbeit unter anderem mit BRUSA, die den Antriebsstrang lieferten, dem Fraunhofer Institut, dem Schweizer Bundesamt für Energie und ABB, welche die Gleichstrom-Ladetechnik entwickelt haben.

Der Hersteller Protoscar strebt eine Kleinserienproduktion des Fahrzeugs an, nachdem die Schweizer mit diesem Projekt bewiesen haben, dass Elektroautos nicht nur für den Stadtverkehr geeignet sind.

[Foto: Protoscar]

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Nach 20 Jahren wieder Le Mans mit Jaguar

9. Februar 2010 - 06:00 Uhr

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20 Jahre sind vergangen seit dem Rückzug der britischen Traditionsmarke Jaguar aus dem 24 Stunden-Rennen in Le Mans – nun kehren die Raubkatzen zurück und rollen mit satten 550 PS zur Startaufstellung. Mit einem Jaguar XKR vom amerikanischen Team RSR werden die Briten antreten, um vielleicht an den letzten Erfolg von vor 20 Jahren anzuknüpfen. Das RSR-Team weiß allerdings um die bevorstehenden Hürden. Teamchef Paul Gentilozzi: „Wir dürfen nicht vergessen, wie stark die Konkurrenz ist – ein Podestplatz in der GT2-Klasse wird uns nicht einfach in den Schoß fallen.“

Mit Scott Pruett und Marc Goosens hat Gentilozzi allerdings zwei erfahrende Fahrer im Team: beide waren schon im 24 Stunden-Rennen in Le Mans am Start und fahren auch andere Serien wie die NASCAR oder den Grand-AM. Mit diesem Team und einem XKR mit Fünfliter-Achtzylinder mit 550 PS hofft man, wieder an die Spitze zu fahren. Bis zum Ausstieg 1990 fuhr Jaguar von 1951 an insgesamt siebenmal den Sieg in Le Mans ein, zuletzt 1990 mit einem XJR-12 – unter dem damaligen Technikchef Ross Brawn, der heute in der Formel 1 bei Mercedes GP für Michael Schumachers Team verantwortlich ist.

[Foto: Jaguar]

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MTM Bimoto – 2 Motoren, maximal 1.000PS, 390 km/h

8. Februar 2010 - 07:00 Uhr

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Der Audi TT hat ja an sich schon recht sportliche Ambitionen – das war der berühmt-berüchtigten Motorenschmiede MTM aber noch zu zahm, und so schritt das Team um Roland Mayer, dem Geschäftsführer des nahe Ingolstadt ansässigen Unternehmens, zur Tat. Und dabei ließen sie sich nicht lumpen: heraus kam ein Fahrzeug, das man getrost als Waffe titulieren kann.

Das Handgepäck findet künftig keinen Platz mehr im TT, denn der Kofferraum bietet einem zweiten Turbotriebwerk ein Zuhause. Überhaupt: am MTM Bimoto ist alles doppelt. Zwei Motoren, die von zwei Startschaltern angeworfen werden, zwei Turbolader, zwei Getriebe, die über zwei Kupplungen geschaltet werden – weil allerdings der Fahrer für gewöhnlich nur über einen linken Fuß verfügt, wurde hier ein Kompromiss geschlossen, so dass beide Kupplungen über ein Pedal bedient werden können. Das Resultat ist eine maximal verfügbare Leistung von 1.000 PS, die den Bimoto in unglaublichen 3,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h katapultieren und in verschiedenen Testfahrten eine Rekordgeschwindigkeit von über 393 km/h erzielten – eine Geschwindigkeit, bei der selbst Testpiloten der Schweiß auf der Stirn steht.

Damit er am Boden bleibt, wurde der Unterboden für mehr Abtrieb mit Kohlefaserplatten verkleidet, die Aerodynamik wurde für diese unglaublichen Geschwindigkeiten angepasst, und damit das Fahrzeug lenkbar bleibt, ziert eine Heckflosse die rückwärtige Seite des Bimoto.

[Foto: MTM]

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