Ferrari hat seinem 599 GTB Fiorano nun ein Ausstattungspaket verpasst, das es in sich hat. Das Sportpaket Handling GTE (HGTE – “Gran Turismo Evoluzione”) kommt mit einem Fahrwerks-Upgrade und optimierter Soundanlage. Sieht gut aus, hört sich spitze an!
Ferrari droht als traditionsreichste Marke in der Formel 1 mit dem Ausstieg aus der Königsklasse des Motorsports. Grund ist die vom Weltautomobilverband FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) geplante Einführung einer Budget-Obergrenze. Ferrari sieht damit – wie andere Autohersteller in der Formel 1 auch – die zentrale Aufgabe des Motorsports, nämlich der Entwicklung fortschrittlicher Technologien für Serienfahrzeuge, gefährdet.Ferrari nimmt seit 1950 an Grand-Prix-Rennen teil. Für den Sportwagen-Hersteller wie auch für den Mutterkonzern Fiat ist das Formel-1- Engagement darüber hinaus ein zentrales Instrument der Marketing-Kommunikation. Für Ferrari selbst ist die Rennserie sogar das nahezu einzige Werbeinstrument.
Bereits im Herbst 2008 hatte die Marke mit ihrem Rückzug gedroht, nachdem die FIA Pläne bekannt gegeben hatte, die Motoren der Rennwagen zu standardisieren.
Ferrari Classiche, die Abteilung für klassische Fahrzeuge des italienischen Sportwagenherstellers, stellt auf der Techno Classica (2. bis 5. April 2009) in Essen vier Autos aus. Mit zwei Versionen des Ferrari 250 GT Berlinetta passo corto (kurzer Radstand) wird an die erste Präsentation des Wagens vor 50 Jahren auf dem Pariser Automobilsalon erinnert. Außerdem werden ein 250 GT mit Pininfarina-Karosserie und ein Superamerica präsentiert.Ab 1959 wurden insgesamt 166 250 GT Berlinettas gebaut. Davon gab es 92 für den Straßenverkehr zugelassene Wagen mit Stahlkarosserie, und 74 hatten eine Aluminiumkarosserie, die als „Competizione“-Versionen genutzt wurden. Der eine der beiden am Ferrari-Stand präsentierten Wagen besitzt eine Stahlkarosserie, beim zweiten Fahrzeug handelt es sich um eine „Competizione“.
Der 250 GT mit Pininfarina-Karosserie am Ferrari Messestand wurde in Essen bereits vor zwei Jahren präsentiert, als der Wagen gerade den Authentifizierungsprozess von Ferrari Classiche durchlief, mit denen die Echtheit eines alten Ferrari und der Ursprungszustand überprüft werden. Das vierte ausgestellte Modell ist ein 2005 Superamerica, von dem in limitierter Auflage 559 Exemplare auf Basis des 575M Maranello gebaut wurden.
Bei Ferrari Classiche erhalten Besitzer eines über 20 Jahre alten Ferrari nicht nur Echtheitszertifikate, sondern sie können dort ihr Fahrzeug auch restaurieren lassen. 28 Fahrzeuge wurden inzwischen auf diesem Wege wieder in den Originalzustand versetzt.
Ferrari hat 2008 weltweit 6587 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Wichtigster Absatzmarkt blieb Nordamerika, wohin 26 Prozent aller produzierten Ferrari geliefert wurden und das Vorjahresniveau annähernd gehalten werden konnte.In Osteuropa wurde ein Absatzplus von 23 Prozent erzielt. In den Mittleren Osten und Süd-Afrika wurden 366 Fahrzeuge geliefert (+ 12 %). Im asiatisch-pazifischen Raum wurden 1089 Fahrzeuge an Endkunden verkauft, davon 433 Einheiten (+ 15 %) in Japan In China wurde das historische Ziel von 200 Fahrzeugen übertroffen, dort konnten 212 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent gegenüber 2007.
Der Umsatz von Ferrari kletterte um 15,2 Prozent auf 1,921 Milliarden Euro. Die Umsatzrentabilität stieg von 15.9 auf 17,6 Prozent. Stark zugenommen haben beim italienischen Sportwagenhersteller markenspezifische Aktivitäten wie Lizenzvergaben (+ 35 %) und E-Commerce (+ 65 %).
Bei Ferrari waren Ende 2008 rund 3000 Menschen beschäftigt, etwas weniger als die Hälfte davon sind Angestellte. Sie erhielten auch im vergangenen Jahr wieder besondere Serviceleistungen ihres Arbeitgebers vom Kredit für den Hausbau oder Renovierungen über die kostenlose Nutzung von Sportstätten bis hin Rabatten auf Schulbücher für die Kinder.
Hamann BMW M3: Sport Auto hat den 455 PS starken M3 von Hamann getestet. Fazit: angesichts eines Preis-Plus von 13.000 Euro, eines Mehrgewichts von 40 kg und Fahrleistungen, die lediglich marginal über Serienniveau liegen, drängt sich der Hamann BMW M3 kaum auf. Sportauto-online.de.
Subaru Impreza Hecktriebler: Autocar.co.uk beruft sich auf Subaru-Insider-News und berichtet von einem möglichen Subaru Impreza mit Heckantrieb. Autocar.co.uk.
Porsche Cayenne Turbo: Manchester United-Star Cristiano Ronaldo hat offenbar keine Lust mehr auf seine fahrende Schrankwand und versteigert seinen Cayenne Turbo. dastuningblog.de.
Ferrari F40 Biturbo: Amerikanische Hobbytuner haben einen 87′er Ferrari F40 auf kräftige 650 PS getunt. Mit 354 km/h ist der Ferrari F40 Biturbo der derzeit schnellste zugelassene Serienwagen der Welt. Autobild.de.
Der Nachfolger des Ferrari F430 Challenge Stradale (immer noch ein geiler Titel für einen Sportwagen!) hört nunmehr auf den Namen F430 Scuderia.510 PS auf der Kurbelwelle, 1.350 Kilogramm auf der Waage – noch Fragen? Vermutlich ja. Okay: von null auf hundert km/h in 3,6 Sekunden, Vmax 320 km/h und maximaler Preis: 206.300 EUR.
Auch innen geht es dementsprechend weiter. Rennfeeling überall, Wildleder-Applikationen, Carbon-Schalen und, und, und. Fantastico!
Ferrari macht den F 430 noch schneller: Auf der IAA präsentierte die italienische Sportwagenschmiede heute den 430 Scuderia. Das Konzept ist einfach: Je leichter ein Auto ist desto schneller fährt es. 100 Kilogramm Gewicht spart Ferrari beim Scuderia ein. Zusätzlich wurde die Leistung um 14,7 kW/20 PS angehoben. Macht Summasummarum ein Leistungsgewicht von gerade einmal 2,45 Kilogramm pro PS. Weiterlesen »
Heute habe ich zum ersten Mal den relativ neuen Werbespot von Shell gesehen. Shell greift darin die über 60 Jahre währende Zusammenarbeit mit dem Ferrari-Rennstall auf. Herausgekommen ist ein brillianter Werbespot, der gekonnt mit der faszinierenden Kombination alter Rennwagen im modernen Straßenverkehr spielt. In dem Spot knallen Rennwagen verschiedener Generationen über die Straßen dieser Welt (Rom, Japan, Copacabana und so weiter) und sorgen für verstärkte Aufmerksamkeit. Endlich mal wieder ein gut gemachter Werbespot!
- Fantastische Bilder, grandioser Sound, bittesehr: