Edler geht immer: Project Kahn nimmt sich den Maybach 57 vor

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Tuning ist ein Begriff, der für Missverständnisse sorgen kann – beispielsweise, wenn man ihn in einem Atemzug mit der Nobelmarke Maybach nennt. Project Kahn aus Großbritannien gehört zu den Schmieden, die auch vor einem Maybach nicht zurückschrecken – aber hier hat Tuning nichts mit pubertärem Optik-Aufmotzen zu tun, und so würde man auf der Straße kaum das Original von dem von Project Kahn bearbeiteten Maybach unterscheiden können.

Außen belassen es die Tuner dabei, ein paar kleine Details noch harmonischer zu machen: die Luxuskarosse erhält neue 22 Zoll-Räder mit verdeckten Naben und Ventilkappen, die Rückleuchten werden leicht abgetönt – soweit zu den äußeren Unterscheidungsmerkmalen. Dank der neuen Scheiben aus Pentagon Privacy-Glas werden Blicke ins Fahrzeuginnere deutlich erschwert – und gerade hier spielen sich die radikalsten Veränderungen ab.

Luxus Pur lautet der Arbeitstitel, der beim Maybach 57 kompromisslos umgesetzt wird: feinstes Nappaleder hält Einzug in die Seitenverkleidungen, die Mittelkonsolen und in die maßgeschneiderten Sitze. Alles wird ganz nach Kundenwunsch gestaltet – und damit hat man auf der Insel bei Project Kahn ausreichend Erfahrung. Im Portfolio finden sich auch andere Edelmarken bis hin zu Bentley und Rolls Royce. Der Preis für die Umbaumaßnahmen? Über Geld redet man nicht, man hat es – oder eben nicht. Und das gilt im zurückhaltenden England noch mehr als hierzulande.

[Foto: Project Kahn]

Kategorie: Tuning Kommentare deaktiviert

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