Nach 20 Jahren wieder Le Mans mit Jaguar

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20 Jahre sind vergangen seit dem Rückzug der britischen Traditionsmarke Jaguar aus dem 24 Stunden-Rennen in Le Mans – nun kehren die Raubkatzen zurück und rollen mit satten 550 PS zur Startaufstellung. Mit einem Jaguar XKR vom amerikanischen Team RSR werden die Briten antreten, um vielleicht an den letzten Erfolg von vor 20 Jahren anzuknüpfen. Das RSR-Team weiß allerdings um die bevorstehenden Hürden. Teamchef Paul Gentilozzi: „Wir dürfen nicht vergessen, wie stark die Konkurrenz ist – ein Podestplatz in der GT2-Klasse wird uns nicht einfach in den Schoß fallen.“

Mit Scott Pruett und Marc Goosens hat Gentilozzi allerdings zwei erfahrende Fahrer im Team: beide waren schon im 24 Stunden-Rennen in Le Mans am Start und fahren auch andere Serien wie die NASCAR oder den Grand-AM. Mit diesem Team und einem XKR mit Fünfliter-Achtzylinder mit 550 PS hofft man, wieder an die Spitze zu fahren. Bis zum Ausstieg 1990 fuhr Jaguar von 1951 an insgesamt siebenmal den Sieg in Le Mans ein, zuletzt 1990 mit einem XJR-12 – unter dem damaligen Technikchef Ross Brawn, der heute in der Formel 1 bei Mercedes GP für Michael Schumachers Team verantwortlich ist.

[Foto: Jaguar]

Von Michael Böning | 9.Februar 2010

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MTM Bimoto – 2 Motoren, maximal 1.000PS, 390 km/h

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Der Audi TT hat ja an sich schon recht sportliche Ambitionen – das war der berühmt-berüchtigten Motorenschmiede MTM aber noch zu zahm, und so schritt das Team um Roland Mayer, dem Geschäftsführer des nahe Ingolstadt ansässigen Unternehmens, zur Tat. Und dabei ließen sie sich nicht lumpen: heraus kam ein Fahrzeug, das man getrost als Waffe titulieren kann.

Das Handgepäck findet künftig keinen Platz mehr im TT, denn der Kofferraum bietet einem zweiten Turbotriebwerk ein Zuhause. Überhaupt: am MTM Bimoto ist alles doppelt. Zwei Motoren, die von zwei Startschaltern angeworfen werden, zwei Turbolader, zwei Getriebe, die über zwei Kupplungen geschaltet werden – weil allerdings der Fahrer für gewöhnlich nur über einen linken Fuß verfügt, wurde hier ein Kompromiss geschlossen, so dass beide Kupplungen über ein Pedal bedient werden können. Das Resultat ist eine maximal verfügbare Leistung von 1.000 PS, die den Bimoto in unglaublichen 3,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h katapultieren und in verschiedenen Testfahrten eine Rekordgeschwindigkeit von über 393 km/h erzielten – eine Geschwindigkeit, bei der selbst Testpiloten der Schweiß auf der Stirn steht.

Damit er am Boden bleibt, wurde der Unterboden für mehr Abtrieb mit Kohlefaserplatten verkleidet, die Aerodynamik wurde für diese unglaublichen Geschwindigkeiten angepasst, und damit das Fahrzeug lenkbar bleibt, ziert eine Heckflosse die rückwärtige Seite des Bimoto.

[Foto: MTM]

Von Michael Böning | 8.Februar 2010

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Extrem: G-Power Typhoon „Black Pearl“

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Wer in den Genuss kommt, einem G-Power Typhoon Black Pearl auf der Straße zu begegnen, wird sich vermutlich fragen, ob er diesen Moment nur geträumt hat. Denn so schnell, wie der Typhoon da ist, ist er auch wieder weg – zurück bleibt nur der Eindruck einer unglaublich mächtigen Karosserie. Schon die Karosserie hat es in sich: eine mächtige Frontschütze und eine zerklüftete Motorhaube mit Nüstern für das biestige Triebwerk, breite Seitenschweller und extrem verbreiterte Kotflügel, alles aus leichtem und extrem widerstandsfähigen Carbon – man ahnt, dass hier etwas im Anrollen ist.

Und es rollt auch etwas an: 625 Pferde sind am Antraben, die zusammen mit brutalen 700 Nm maximalem Drehmoment am Antrieb reißen und nach Auslauf schreien, die das bullige SUV in gerade mal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 jagen, und deren Geschwindigkeitshunger erst bei 285km/h gestillt ist.

Erreicht wurde diese Leistung auf der Basis eines BMW X5 M, der schon von Haus aus mächtige 555 PS mitbringt. Zusammen mit einer ordentlichen Portion Rennsporttechnik am und im Motor, wo nun Rennsportkolben ihren Dienst verrichten, die Dank angepasster Motorsteuerung und zusätzlichen Rückkühlsystemen auf einer moderaten Betriebstemperatur bleiben und ihre Abgase über einen Fächerkrümmer durch den Rennsportkatalysator schicken, wurde aus dem schon mächtigen Basisfahrzeug der schnellste BMW X5 der Welt.

Das erhabene Gefühl solcher Kraft muss man sich allerdings teuer erkaufen – der Black Pearl schlägt mit 351.000 Euro zu Buche.

[Foto: G-Power]

Von Michael Böning | 6.Februar 2010

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BMW M3 Competition Paket

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Für alle Fahrer, denen das BMW M3 Coupé noch nicht sportlich genug ist, bietet der Münchener Autobauer für Neuwagen nun noch ein optional bestellbares Competition Paket an. Das Paket übernimmt einige Details aus dem M3 CSL und sorgt vorwiegend für mehr Fahrstabilität im Grenzbereich.

Für einen Aufpreis von 5.300 Euro rollt das gute Stück dann leichtfüßig auf 19 Zoll-Rädern zum Händler, die mit Reifen in der Dimension 225/40 R 19 vorne und 255/35 R 19 hinten besohlt sind. Das Fahrwerk wird nochmals neu abgestimmt, und die Lenkung bekommt eine etwas direktere Übersetzung, um den M3 noch exakter durch kurvige Straßen zu lotsen. Auch die Elektronik wird überarbeitet: ebenfalls aus dem M3 CLS kommt der M Track Mode, mittels dem sich der Fahrer noch weiter an den Grenzbereich des Fahrzeugs herantasten kann, ohne auf die Stabilitätskontrolle zu verzichten – dafür muss das Multifunktionsbedienteil am Lenkrad dem M Track-Schalter weichen; zudem bekommt der M3 mit dem Competition Paket die Bremsanlage des M3 CLS spendiert.

Innen erwarten den stolzen Besitzer Alcantara-Leder und eine Alu Tec-Interieurleiste, von außen kann er das Fahrzeug auf Wunsch auch in Interlagos Blaumetallic lackieren lassen. In Summe ist der Mehrpreis durchaus günstig, um mit diesem Plus an Agilität dem BMW-Motto „Freude am Fahren“ noch ein Stück näherzukommen.

[Foto: BMW]

Von Michael Böning | 5.Februar 2010

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Pagani Zonda-Nachfolger noch in diesem Jahr?

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Für Fans der norditalienischen Autoschmiede Pagani gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte vorweg: der Zonda wird eingestellt. Seit 1999 wurde er in Kleinstserie hergestellt, 80 Stück verließen bisher die heiligen Hallen Paganis in Modena, 20 weniger als maximal möglich. Der Grund für die Limitierung war einfach: unter der Kohlefaserschale des reinrassigen Supersportlers schuften V12-Motoren aus der Mercedes-Produktion – und mehr als 100 Motoren wollte man nicht nach Italien liefern.

Die gute Nachricht: ein Nachfolger ist in Sicht – er wurde sogar jüngst im Straßeneinsatz in Italien gesichtet. Einen brachialen Auftritt verschafft ihm nicht nur das aggressive Gesicht und das zerklüftete Heck, das aus der Ferne an einen Kampfjet erinnert – für den gewaltigen Auftritt bei den Fahrwerten sorgen neue Motoren. Diesmal sollen im Nachfolger C9 AMG-Triebwerke für Schub sorgen: das 6 Liter V12-Biturboaggregat mit rund 700 PS und einem maximalen Drehmoment von satten 1.000 Nm erinnern an das Triebwerk aus dem SL 65 AMG Black Series, das 670 PS bei elektronisch abgeregelten 1.000 Nm auf den Asphalt bringt.

Riesige Carbon-Keramikbremsscheiben hinter den gewaltigen 20- und 19Zoll-Rädern sorgen dafür, dass dieses Geschoss wieder zurück in den Stand findet – insgesamt sollen 3.700 neue Teile im C9 verbaut werden, womit klar wird: der C9 ist kein einfaches Facelift des Zonda, sondern ein komplett eigenständiges Modell. Voraussichtlich wird der C9 rund 850.000 bis 900.000 Euro kosten – dafür sollen ab Ende dieses Jahres jährlich rund 40 Stück zu ihrem neuen Besitzer rollen.

[Foto: auto.utro.ru]

Von Michael Böning | 4.Februar 2010

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Aggressiver Look für den Seat Leon von CDW

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Die äußere Erscheinung des aktuellen Seat Leon ist eher zurückhaltend und verkörpert eher Eleganz mit sportlichen Ambitionen als einen echten Kraftprotz – wem das zu langweilig ist, dem dürfte im Hause CDW Tuning geholfen werden. Im nordrhein-westfälischen Wesel hat man sich an die Arbeit gemacht, um dem Leon zu einem kraftvolleren Auftritt zu verhelfen.

Herausgekommen ist dabei ein Karosseriekit, das aus dem zahmen Tiger eine ausgewachsene Raubkatze macht. Für eine aggressive, zerklüftete und aerodynamische Front sorgt die CDW-Stoßstange, die unlackiert zur Selbstmontage für 329 Euro zu haben ist und schon im Rückspiegel erahnen lässt, dass hier ein Kraftpaket im Anflug ist. Mit einem Seitenschweller-Kit für 229 Euro wird die eher elegante Linie des Leon sportlich geglättet, um mit der brachial anmutenden Heckstoßstange für 329 Euro abzuschließen. Wer das Heck des Leon noch sportlicher gestalten will, kann beim Einkauf bei CDW auch direkt noch eine passende Duplex-Auspuffanlage aus Edelstahl ordern – der TÜV macht dank ABE dabei keine Probleme.

TÜV-geprüft sind überhaupt alle Teile, die aus der CDW-Schmiede kommen: auf Sicherheit wird ebenso Wert gelegt, wie auf passendes, jedem Artikel beigefügtes Montagematerial nebst detaillierter Montageanleitung für die edlen Stücke, die auf Wunsch jedoch auch vor Ort lackiert und montiert werden können. Wer noch mehr will: passende Felgen und Tieferlegungskits hat CDW natürlich auch vorrätig – dank eines Gewindefahrwerks ab 849 Euro kommt man auch mit dem Leon der Straße noch ein wenig näher.

[Foto: CDW]

Von Michael Böning | 4.Februar 2010

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